Die bevorstehende Forelleneröffnung am nächsten Sonntag, 16. März 2025, kann im normalen Rahmen stattfinden. Der kurz vor Ablauf der Fangsaison empfohlene Fischfangverzicht in der Schüss ab Péry wird aufgehoben. Das Fischereiinspektorat hatte im Herbst 2024 im Nachgang zu einem Ölunfall zu einem Fangverzicht aufgerufen, da die Fische wegen des Ölgeruchs nicht mehr essbar waren.
Im Hinblick auf das Ende der Forellen-Schonzeit wurden die Fische in der Schüss erneut im Labor analysiert. Dabei konnten in einzelnen Forellen weiterhin geringe Mengen Kohlenwasserstoff im Fleisch nachgewiesen werden kann. Allerdings ist die Zahl der belasteten Fische gesunken und die gemessenen Werte sind deutlich zurückgegangen.
Für die nachgewiesenen Substanzen gibt es in der Lebensmittelgesetzgebung keine Höchstwerte. Beim Konsum der gefangenen Fische aus der Schüss besteht keine akute Gefährdung der menschlichen Gesundheit. Dennoch sind Mineralölkomponenten in Lebensmitteln unerwünscht. Das Fischereiinspektorat empfiehlt eine zurückhaltende Entnahme von Forellen unterhalb von Péry. Im Verlauf des Jahres wird es weitere Proben bei Fischen entnehmen.